Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

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Jesus
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Beitragvon Jesus » Samstag 15. Oktober 2011, 14:15

Ich war mal wieder im (berlin/brandenburgischen) Taunus :D

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Shutterspeed
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Sonntag 16. Oktober 2011, 22:17

Das Recht am eigenen Bild wird von vielen ganz einfach individuell beschrieben. Da ist die Figur kaum erkennbar, aber trotzdem geht das Gezeter los. Manche wollen einfach nur auf wichtig machen und vor anderen Leuten `ne Show abziehen. Ich frage da nicht viel, sondern arbeite einfach. Kommt jemand der Zirkus veranstalten will, kann er/sie mich ja verklagen. Ich werde schon dafür sorgen, dass soetwas ein lehrreiches Ereignis für die Person sein wird. Wenn jemand zu groß abgebildet wird, verzichte ich auf eine Publikation, oder mache im schlimmsten Fall (wenn mein Auftraggeber das toleriert) die Person unkenntlich. Aber bitte nicht mit schwarzen Rechtecken. Ich zeige mal, wie´s geht an einem Bild, auf dem ich selber zu sehen bin, oder besser war. Das sieht so aus. Normalerweise fragt man aber höflich, ob die Person mal kurz `nen Schritt zur Seite macht. 9 von 10 machen´s ohne blödes Gelaber. Die Intensität ist mit Photoshop leicht zu steuern:

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Übrigens: Das ist mein eigentliches Betätigungsfeld - draussen in der Natur :!:
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Shutterspeed
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Mittwoch 7. März 2012, 12:12

Gelegentlich kommt man in die Situation, dass unterwegs das Licht flau, kontrastarm und schmuddelig wird. Kennen wir ja, sieht so aus:

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Man muss trotzdem nicht aufhören und die Kamera wegpacken. Man zieht das Bild in ein Bearbeitungsprogramm, wie hier:

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Beispiel ist das abgespeckte Programm Photoshop Elements und man wählt mit der Tastenkombination Strg + L die Tonwertkorrektur aus:

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Rechts sind die hellen Teile im Bild zu sehen und links die dunklen. Mit den kleinen Schiebereglern darunter, führt man nun die hellen Teile (rechte Seite) an dem unteren Rand der Tonwertspreizung heran und mit den dunklen Teilen (linke Seite) verfährt man ebenso. Ich habe das mal markiert. Im Anschluss sieht man schon eine deutliche Verbesserung zwischen beiden Fotos:

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Das ganze nennt man Tonwertkorrektur und kann eine Menge bewirken. Mein Abschlussbild ist dann noch nachträglich aufgehellt und im Kontrast knackiger gemacht worden. Plötzlich ist aus dem trüben, grauen Foto wieder ein leuchtendes Ergebnis geworden:

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Das Programm Photoshop Elements 10.0 kann man schon für etwa 75 Euro erwerben und die Fülle an Funktionen reicht sogar manchem Profi!

Ich muss jetzt zugeben, dass man beim Fotografieren mit sauberer Lichtmessung im Vorfeld einiges bewirken kann, was von einer Nachbearbeitung weitgehend entbindet, aber wie es so ist....plötzlich ist der Zug da und die Zeit zu knapp.
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon rednex111 » Mittwoch 7. März 2012, 17:13

Danke für die Tipps.

mfg rednex

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Shutterspeed
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Mittwoch 7. März 2012, 19:33

Kein Problem, gerne gemacht :!:
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hurlbrink
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon hurlbrink » Sonntag 11. März 2012, 19:14

Manche Triebfahrzeugführer möchten nicht gefilmt werden:

http://www.youtube.com/watch?v=xfElKwpMq7s

rednex111
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon rednex111 » Sonntag 11. März 2012, 22:10

ja und??????

Ich hätte dem Fotofuzzi auch ein paar in fresse gehauen. Sorry aber da hört die freundschaft auf..

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Fabian318
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Fabian318 » Sonntag 11. März 2012, 22:18

Wo ist beim Filmen von U-Bahnen deines Erachtens das Problem?

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Sonntag 11. März 2012, 22:35

rednex111 hat geschrieben:ja und??????

Ich hätte dem Fotofuzzi auch ein paar in fresse gehauen. Sorry aber da hört die freundschaft auf..


Und auf welcher Grundlage?
1. wissen wir nicht was da vorher abging!
2. riskiert der U-Bahnmitarbeiter seinen Job weil er tätlich angreift und bedroht!
3. Sollte man als Mitarbeiter eines öffentlichen Unternehmens solche Aktionen tunlichst unterlassen da es die Firmen nicht gerne sehen! (Image!!)
4. Sollte der Filmer eine Genehmigung der BVG zum filmen haben, hat der Mitarbeiter die Arschkarte.
5. Würde ich als Filmer, Beobachter oder sonstwie vor Ort gewesener Anzeige erstatten und den Typ so richtig rund machen. Denn sowas geht überhaupt nicht.
6. Solltest du mir mal als "Fotoobjekt" unterkommen und derart reagieren, die Polizei freut sich genauso wie dein Chef! Denn deinen Job bist du dann sicherlich los!


Mit Kopf schüttelndem Gruß

Eric
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Sonntag 11. März 2012, 22:38

So wie sich das in dem Video anhört hat der Fahrer ihm bereits einmal erklärt, daß er nicht gefilmt werden will. Ein guter Fuzzy akzeptiert sowas und stellt sich nicht noch bockig an!
Sowas besonderes ist dieser H-Zug nun auch wieder nicht, sondern Berliner 08/15 U-Bahn.
Heute glaubt halt jeder seine persönlichen Interessen haben grundsätzlich Vorrang vor allen anderen Interessen und bei dem Scheiß den einige JuFu mit Foto- und Videomaterial anstellen, kann ich die Reaktion des Fahrer verstehen.
DSO und andere Portale sind voll mit Anscheißerbilder, Geschichten und Videosequenzen. Heute glaubt doch jeder Looser Blockwart spielen zu müssen um sein ödes Dasein aufpeppen und gleichzeitig Anerkennung erhaschen zu können :(

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon rednex111 » Montag 12. März 2012, 08:37

1. wissen wir nicht was da vorher abging!


Video mal richtig anschauen und zuhören

2. riskiert der U-Bahnmitarbeiter seinen Job weil er tätlich angreift und bedroht
!

Gut das sollte er vielleicht net machen, gebe ich Dir recht

3. Sollte man als Mitarbeiter eines öffentlichen Unternehmens solche Aktionen tunlichst unterlassen da es die Firmen nicht gerne sehen! (Image!!)


Wenn ich nicht gefilmt werden will, dann muss das akzeptiert werden

4. Sollte der Filmer eine Genehmigung der BVG zum filmen haben, hat der Mitarbeiter die Arschkarte.


Gerade in Tunnel ist das filmen mit Kunstlicht oder Blitz verboten

5. Würde ich als Filmer, Beobachter oder sonstwie vor Ort gewesener Anzeige erstatten und den Typ so richtig rund machen. Denn sowas geht überhaupt nicht
.

Auf welcher Grundlage denn?

6. Solltest du mir mal als "Fotoobjekt" unterkommen und derart reagieren, die Polizei freut sich genauso wie dein Chef! Denn deinen Job bist du dann sicherlich los!


Wird bestimmt nicht geschehen. Die gründe nenne ich mal lieber nicht ;)

Ich fotografiere auch viel aber ich versuche mich an die Regeln zu halten. Ausserdem muss ich keine Personen auf den Bildern haben.

gruss

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 12. März 2012, 12:48

Wenn man einen Tf deutlich erkennbar in seinem Fahrzeug fotografiert (oder gefilmt) hat, dann gibt es Möglichkeiten, das Gesicht unscharf zu machen. Die paar Klicks am Rechner sind ja wohl kein Problem. Das Video halte ich für sehr fragwürdig, weil sich die beiden wohl schon gelegentlich gesehen haben und aneinandergeraten sind. Der Filmer hat sich übrigens strafbar gemacht, denn er hat das Gesicht vom Tf deutlich erkennbar bei YouTube ins Netz gestellt. Somit dürfte er auch bei allen anderen Tf´s schlichtweg verschissen haben :!: Das alles passiert nicht, wenn man höflich und kooperativ ist und den Wunsch des Tf (auch wenn dieser kaum erkennbar ist) respektiert. Wenn man sich als Fotograf so präsentiert, dass man (auch wenn man im Recht ist) einen Gang herunterschaltet, dann kann man eine ganze Menge Ärger vermeiden. Manche Tf´s sehen sich gerne auf Fotos/Filme und manche eben nicht - darauf muss man sich einstellen können. Was "in die Fresse hauen" betrifft, so geht der ganze Mist vor Gericht und beide sind Verlierer. Wenn der Filmer im Video mehrfach unangenehm aufgefallen sein sollte, so hätte ich als Tf nicht mit der Polizei gedroht, sondern sie geholt...Anzeige und fertig! Wie dem auch sei: Der Tf im Video kann jetzt den Filmer wegen der YouTube - Publikation anzeigen. Und noch etwas: So wichtig sind Bahnfotos auch nicht, dass man deswegen so ein Fass aufmacht :!: Ich habe das Gesicht im Screenshot unkenntlich gemacht...im Video ist der Mann deutlich zu sehen und das geht nicht!

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Montag 12. März 2012, 13:11

Ich habe auch kein Problem damit der Bitte zu folgen, ihn nicht zu filmen oder zu fotografieren. Wenn es denn in Betriebsbereichen wie U-Bahnstationen oder ähnlichem ist und ich auch dort fotografieren oder filmen darf.
Wenn ich dagegen an der Strecke stehe oder im Bahnhof und mich mault einer an daß er nicht gefilmt/fotografiert werden will, sorry da ist er nur Beiwerk und hat schon Pech gehabt. Man muß sich dann zwar auch nicht mit den Personalen anlegen oder Aggressionen provozieren, aber man muss auch nicht alles machen was die sagen.

Wenn allerdings Personale auf offener Straße oder meinetwegen auch im U-Bahnhof derart aggressiv vorgehen wie in dem Video, dann ist da was faul. Denn zum einen sollte sich kein Mitarbeiter dazu hinreissen lassen (die Firma wird es nicht mögen!!) und zum andern kann sowas schnell sowohl arbeitsrechtlich als auch zivilrechtlich problematisch werden. Und ein Fahrer der wegen sowas seinen Job verliert und evtl. vor Gericht verknackt wird, wird in dem Beruf keinen Job mehr kriegen. DAS sollten auch die Personale bedenken.

Ich will nicht gutheißen wie der Filmer reagiert hat oder machen "Fans" sich verhalten. Da gibt es genug Idioten die da unterwegs sind und den ehrlichen und vor allen Regeltreuen Fans das Leben mit ihrem Unsinn erschweren.

Daher: Haltet euch an die Regeln, beide Seiten, dann geht es beiden gut und beide haben was davon.

Gruß

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 12. März 2012, 15:36

Mal `ne andere Frage: Der Tf lässt die Türe zum Führerstand auf und entfernt sich um mit diesem Kameratyp zu diskutieren. Jeder kann jetzt `reinklettern...kann mir nicht vorstellen, dass das so okay ist, oder :?:
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Fabian318 » Montag 12. März 2012, 17:25

Wenn ich nicht gefilmt werden will, dann muss das akzeptiert werden


Es wurde ja der Zug gefilmt, nicht die Person. (Zumindest zu Anfang - die Veröffentlichung des Videos, wo es dann später eindeutig nur um den Fahrer geht, geht natürlich so eigentlich nicht)
Wenn man dann als Beiwerk zufällig drauf ist, dann ist das das persönliche Pech des Fahrers, rechtlich aber nicht zu beanstanden.

Jeder kann jetzt `reinklettern...

Tja, wer es drauf anlegt, kann auch einfach so reinkommen, den Fahrer umlegen und losfahren. ;)

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon MorrisK » Montag 12. März 2012, 17:51

Mal abgesehen davon, wer nun im Recht ist und wer nicht:
Der Tf wird doch auch erst richtig erkennbar, als er aus dem Zug kam...irgendwie ist er da meiner Meinung auch selbst schuld, weil dann sieht man ihn erst recht und die Aufmerksamkeit ist auf ihn gerichtet...
Angenommen, irgendein Fernsehteam würde da filmen, beispielsweise für eine Nachrichtensendung, dann wäre es genauso: Er fällt nicht auf, so lange er in seiner Kabine bleibt. Man sieht ihn wie Passanten auf der Straße, sie gehen vorüber und man vergisst sie sofort wieder!! Aber so...
beste Grüße, Morris

Tf bei der S-Bahn Berlin

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon KIAS » Montag 12. März 2012, 18:14

"Isch möschte nisch gefilmt werden."
Der geht ja ab, soll er doch einfach seine Hand vor das Gesicht halten wie andere das auch machen.
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 12. März 2012, 19:43

Als der Tf den Zug verlassen hatte um sich mit dem Filmer zu fetzen, konnte er nicht davon ausgehen, dass er sich auf YouTube wiederfinden wird. Sicher wäre es die intelligentere Lösung gewesen, gar nicht auszusteigen, denn dann hätte man ihm in der Tat keine Beachtung geschenkt. Ich hatte noch nie eine Streiterei mit `nem Tf wegen Fotos. Ich muss aber schreiben, dass ich lieber "auf Strecke" oder vom äußersten Ende eines Bahnsteiges aus fotografiere. Wenn jemand verunsichert ist, oder meckert, zeige ich einfach das Bild auf dem Display und dann ist zu 99% alles in Butter. Hier nochmal deutlich was geht, und was nicht:

Reportagebild über erhöhtes Fahrgastaufkommen: Hier können keine Persönlichkeitsrechte durchgesetzt werden, weil die einzelne Person für die Bildaussage nicht relevant ist.

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Reportagebild Gleisbau: Dieser Mann muss eine schriftliche Genehmigung erteilen. Selbst wenn Grube persönlich fotografiert, darf der Mann ablehnen (Gesicht entfernen Pflicht !!!)

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Was das Video betrifft, so gehe ich weiterhin davon aus, dass vorher irgendetwas passiert ist, das wir nicht wissen und ursächlich für die Eskalation war. Der Filmer hatte bei der Abfahrt wieder provoziert. Schätze die beiden (Tf und Filmer) haben da ein anderes Problem miteinander als nur die Filmerei. Welches, können wir nur vermuten, aber nicht wissen.

Nachtrag Fernsehteam: Wenn das Team eine Genehmigung der DB AG hat, so darf eine Person (egal ob Tf, Zub oder Fahrgast) Aufnahmen von sich ablehnen wenn sie im Bild dominieren, also annähernd in Portraitgröße abgebildet werden :!: Die Masse ist (wie auf meinem Foto) dann wieder okay.
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Bayernlover » Montag 12. März 2012, 21:17

Oh Gott.

Das Auftreten. Die Wortwahl. Die "Rechtsgrundlage".

Und dass er dem Filmer ins Bild läuft, nun, daran ist er nun wirklich selber schuld. Wäre er in seinem Führerstand sitzen geblieben, hätte man ihn gar nicht erkannt. Und das auch noch in der HVZ. Sorry, wenn ich dort Betriebsleiter wäre gäbe es mindestens ein Gespräch, und eine Nachschulung zum Thema "Konfliktvermeidung" und "Panoramafreiheit".

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 12. März 2012, 22:11

Okay, das wäre alles nicht nötig gewesen, aber Knackpunkt vor Gericht wäre die Tatsache, dass nun YouTube ins Spiel gekommen ist. "Selbst Schuld" spielt da keine Rolle mehr. Der Upload bei YouTube reicht, um den Filmer die Hölle heiß zu machen. Andererseits ist die Drohung des Tf eine prächtige Retourkutsche für den Filmer. Ich sag´ ja - beide würden sich aus juristischer Sicht einen gegenseitigen Schuss ins Knie verpassen. Nur wegen `nem Filmchen :roll: :roll: :roll:
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