Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

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Kupper
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Kupper » Freitag 5. August 2011, 14:18

Also zu meinem oben gezeigten Bild der 185 152: 1/320 F3,5 ISO 6500 18mm.
MfG
Sebastian

Spandauer
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Freitag 5. August 2011, 22:58

Dann nehm ich eben ein anderes 18-200 Objektiv. Ich will so ein Ding haben, weil ich auch öfter verreise und keinen Bock habe jedes Mal einen Fotorucksack mit 3 Objektiven etc pp mitzuschleppen und in der Wüste von Arizona erstmal Objektive zu tauschen nur weil am Horizont ein Zug auftaucht.
Die Nikon hat mich halt überzeugt und die Testberichte quer durch verschiedene Foto-Zeitschriften gaben immer die Nikon als momentanen Sieger gegenüber Canon aus.
Ich laß mich mal überraschen was die üblichen Verdächtigen für Pakete zur Weihnachtszeit schnüren, vielleicht ist ja was brauchbares dabei.

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Guido
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Guido » Samstag 6. August 2011, 11:52

Spandauer hat geschrieben:Dann nehm ich eben ein anderes 18-200 Objektiv. Ich will so ein Ding haben, weil ich auch öfter verreise und keinen Bock habe jedes Mal einen Fotorucksack mit 3 Objektiven etc pp mitzuschleppen und in der Wüste von Arizona erstmal Objektive zu tauschen nur weil am Horizont ein Zug auftaucht.

Nunja, das mußt letztenendes Du wissen, mehr als von sowas abraten kann man schließlich nicht. Diese Megazoom-Objektive haben zwar den Vorteil daß man einen enormen Bereich damit umfaßt, aber jeder Vorteil hat einen Nachteil und der heißt da schlicht Qualitätseinbußen im Bild. Ein Objektiv kann nicht über einen so großen Bereich gleichbleibend gute Qualität bringen. Wenn Dir der Punkt egal ist, dann kannste das aber ruhig hernehmen.

Spandauer hat geschrieben:Die Nikon hat mich halt überzeugt und die Testberichte quer durch verschiedene Foto-Zeitschriften gaben immer die Nikon als momentanen Sieger gegenüber Canon aus.

Im Endeffekt nehmen sich Nikon und Canon rein gar nichts. Wer jetzt gerade Testsieger wird ist der der die testende Zeitschrift am besten bezahlt (upps, das will ja wieder keiner hören) oder wo die persönliche Symphathie größer ist. Nikon zu Canon ist wie Opel zu Ford oder BMW zu Mercedes oder Boing zu Airbus oder 420 zu 423, jeder hat sein Lager, das alleinig ist top und demzufolge das andere auch wenn gut trotzdem Mist.
Wenn man jetzt aus einem Hause schon was da hat, z.B. Objektive, und das kompatibel ist, dann sollte man bei dem Hersteller bleiben - meine Meinung. Wenn man eh neu beginnen muß aus welchem Grund auch immer dann sollte man sich im Laden die Geräte anschauen, was besser gefällt, was besser in der Hand liegt, was die sinnvolleren Funktionen hat (und zwar nicht auf die Basis "Diese hier kann zwar dies und das, aber wofür braucht man das?").
Viele Grüße, Guido
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Samstag 6. August 2011, 13:18

Also ich kann im Gespräch mit anderen Hobbyfotografen nicht bestätigen, daß Nikon genauso wie Canon ist und BMW ist auch nicht gleichgut wie Mercedes oder 420 zu 423.
In meinen Augen ist sowas nur oberflächlige Betrachtung unter Auslassung der entscheidenen Details.

Durch ewige Objektivwechsel holt man sich in freier Natur nur Dreck in die jeweiligen Geräte. Da reichen oft schon ein leichter Windstoß und die im Sommer üblichen Kleininsekten.

Mit Festbrennweiten rumzurennen oder gar einen ganzen Tag an nur einem Punkt einer Strecke zu verharren ist nicht mein Ding. Ich schlepp auch kein Stativ mit mir rum.

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Samstag 6. August 2011, 15:47

Man kann sich sein Leben auch schwer machen...aber mach mal ruhig :roll:
Bild

ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Samstag 6. August 2011, 16:11

Shutterspeed hat geschrieben:Man kann sich sein Leben auch schwer machen...aber mach mal ruhig :roll:


Wie meinst Du das?

Ich war gestern per PKW auf einer kleinen Rundreise durch ehemals deutsche Gebiete wenige Kilometer hinter Oder und Neiße.
Ich war recht froh nicht ständig einen Koffer voller Objektive plus Zubehör mit mir rumschleppen zu müssen. Meine Begleiter hatten auch nur eine Kamera mit Zoom-Objektiv dabei.
Sowas ist nunmal praktischer wenn man durch Bw-Anlagen "schleicht" weil unauffälliger.

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Samstag 6. August 2011, 16:32

Was ich damit meine? Du musst wissen was Du kaufst und was nicht...Du zahlst für die Musik...nicht ich. Aber bitte nicht jammern, wenn Du herausfindest, dass Du Murcks gekauft hast, okay?
Bild

ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Samstag 6. August 2011, 16:55

Zum jammern ist was Canon EOS350D und Tamron AF 18-200mm 1:3,5-6,3 zusammen abliefern. Das gleiche Objektiv an einer Canon 400D liefert übrigens nicht diesen unscharfen rechten Rand!

Bild


Fakt ist, die EOS350D hat Macken und ist nicht mehr aktueller Stand mit nur 7 Autofokusmessfelder. Mein Tamron-Objektiv ist ebenfalls nicht der Hit. 2 Canon-Objektive lassen sich mit Verlust aber dennoch gut verkaufen, also ist in meinen Augen der ideale Zeitpunkt für einen Neubeginn gegeben.

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 8. August 2011, 13:33

Also, das Deine Kamera nicht mehr aktuell ist, dürfte allen klar sein, wobei es keinen Sinn macht (Grundsatzaussage) immer das jeweils neueste Modell zu kaufen. Wenn Deine Kamera "durch" ist, dann wirst Du über eine neue Kiste nachdenken müssen. Aber eines ist klar: Ob mit Nikon, Canon, Pentax, Olympus.......wirst Du keine besseren Bilder machen, denn das liegt an Dir alleine. Kaufe das, von dem Du meinst, zufrieden zu sein, aber erzähle nicht so´n Blödsinn, dass Nikon besser ist als Canon. Letztendlich interessiert sich kein Mensch für Deine Kiste, sondern nur für das Foto. Daher bin ich z.B. nicht in einem Fotoforum, weil da alle glauben, sie hätten die Welt in der Tasche....ähnlich wie die Figuren bei DSO, die glauben mehr Ahnung zu haben, als ein erfahrener Tf :roll:
Die Unschärfen im Beispielbild haben auch nichts mit dem Hersteller zu tun. Ist Dir die Kamera mal auf´n Boden geknallt? Ich hatte soetwas in 30 Jahren nicht gehabt :?

Jetzt erlaube ich es mir mal, so frech zu sein und die Puristen im Forum zu ärgern :) Eigentlich war das nachfolgende Bild nur mal als Fingerübung gedacht, weil ich bisher beim Umfärben immer am fehlenden Lackglanz gescheitert bin. Jetzt hatte es aber mal geklappt und da tauchte die Frage auf, ob man sich jemals an eine andere Farbe als Verkehrsrot gewöhnen könnte. Das wird sicherlich nicht passieren, aber wenn man sich an ein solches Bild gewöhnt hätte, weil rot niemals Thema gewesen wäre, würde man sich dann nicht auch gegen rot aussprechen. Weil Verkehrsrot ja so in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird das hier ein schwieriges Gedankenspiel:

Bild
Bild

ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Guido » Montag 8. August 2011, 14:18

Wenn Du nur nicht immer die Stromabnehmer abschneiden würdest ^^ ...
Viele Grüße, Guido
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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon KIAS » Montag 8. August 2011, 14:55

Schönes Verkehrsblau :lol:

Klar kann man sich auch an andere Farben gewöhnen. Man muss nur wollen.
Wenn die Bahn irgendwann mal kein Bock mehr auf Rot hat, kommt vielleicht grün oder blau.
In der Leipziger Region muss an sich ja auch bald an silbergraue S-Bahnen gewöhnen.
Bild

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Montag 8. August 2011, 17:43

@Guido: Hab´deswegen schon mehrfach "Haue" bekommen :D Ich achte beim nächsten mal auf Strecke darauf ;)
@ Kias: Klär´ doch bitte mal den Unkundigen hier auf, um was es sich für ein Fahrzeug (Avatar) handelt :?
Bild

ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Montag 8. August 2011, 18:51

Müßte ein Alstom Coradia Lirex sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_LIREX


Gruß

Eric
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Essen ist, war und bleibt immer pleite!

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon KIAS » Montag 8. August 2011, 19:36

Das ist ein Leichter, innovativer Regionalexpress (LIREX) oder auch BR 618.
Der auf meinem Avatar is 618 001-2 und gehört(e) dem Schienenfahrzeugwerk Delitzsch.
Ob er von der Euro Maint Rail GmbH (die hat vor ein paar Jahren das SFW übernommen) übernommen wurde weiß ich nicht.
Den kann oder konnte man für Veranstaltungen buchen.
Bild

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Bayernlover » Dienstag 9. August 2011, 11:01

Ich denke Shutterspeed hat alles nötige schon gesagt. Kamerahersteller ist von der Qualität her egal, die größte Auswahl an Zubehör gibt es für Canon und Nikon, und unendlich lange Zooms haben den Nachteil der schlechten Abbildungsleistung. Vielleicht sollte Spandauer über eine Bridge-Kamera nachdenken, die ist kleiner, leichter und man kommt gar nicht in Versuchung das Objektiv wechseln zu müssen.

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Dienstag 9. August 2011, 11:33

Äh, Spandauer ist gerade eingeschnappt - hat mich nicht mehr lieb :D Ich glaube unsere Ratschläge sind bei ihm im falschen Hals gelandet :o

@Kias: Das Fahrzeug sieht irgendwie aus, wie in einem Science ficton Film :) Das Design gefällt mir aber dennoch besser als z.B. beim Flirt.
Bild

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Spandauer » Dienstag 9. August 2011, 12:45

Ich bin nicht eingeschnappt, habe nur den Eindruck gewonnen, daß der ein oder andere grundsätzlich nur seine Sichtweise gelten läßt.
Es ist nicht so, daß ich mir meine Wünsche mal eben aus einer Tageslaune hab einfallen lassen und das Zoomobjektive mit einem großen Brennweitenbereich nicht so Lichtstark sind wie Festbrennweiten ist mir längst bekannt.
ICH habe aber keine Lust mit einem Sammelsurium von Objektiven durch die Welt zu tingeln oder wie andere mit 2 Cameras um den Hals und mit der dritten in der Hand am Bahndamm rumzuspringen!!!
Ich verfolge seit gut 2 Jahren die Testberichte diverser Fachzeitschriften zu den neuen Modellen und teilte in einem Foto-Beitrag lediglich mit, das meine alte EOS350D nicht mehr so richtig will.
Um Hilfe oder Rat habe ich nie gebeten - das hat der ein oder andere wohl vergessen.

Damit ist das Thema neue Camera für mich hier beendet, es gibt dafür fachkundigere Quellen!

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Dienstag 9. August 2011, 13:32

:lol: :!:
Bild

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 12. August 2011, 21:31

In dieser Galerie kann man mal einen Brennweitenmix betrachten. Weitwinkelbilder und Teleperspektiven...mit einer Kamera und zwei Objektiven ;) Das schaffen sogar kleine Mädchen:

viewtopic.php?f=51&t=855
Bild

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Re: Filmen und Fotografieren von Eisenbahnen:

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 9. September 2011, 15:01

Hier mal ein alter Trick: Wenn man den Eindruck erwecken möchte, dem Zug "im Weg" zu stehen, dann stellt man sich in einen leichten Bogen und überbrückt den Bogen mit einem Teleobjektiv. Das sieht dann so aus, dass der Zug in meinem Fall rechts an mir vorbeigefahren ist, aber auf dem Foto kommt er direkt auf mich zu. Hier die Bilderinfos dazu:

Bild

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ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen